In nur wenigen Stunden überfluteten Stürme das Bundesland West Virginia am 23. Juni. Die Anstauung von über 25cm Regen führte zu raschen Überschwemmungen mit schwerwiegenden Folgen im Großteil des Bundeslandes. Das Wasserniveau vom Fluss Elk – ein großer Fluss in West Virginia – erreichte kanpp über 10 Meter, und brach den früheren Rekord von 9,75 Meter vom Jahr 1888.

Tausende Häuser und andere Gebäude wurden zerstört, beschädigt oder ganz abgeschwemmt. Mindestens 25 Menschen kamen ums Leben. Viele der betroffenen Gegenden hatten tagelang keine Strom-, Gas- und Wasserversorgung. 80% des Bundeslandes befand sich im Notzustand.

Am 26. Juni, reagierten die Freiwilligen der Gemeinde Gottes des Weltmissionsvereins in den benachbarten Bundesländern unverzüglich auf die Notsituation in West Virginia und unterstützten mit Katastrophenhilfe.

Nachdem sie das Ausmaß der Zerstörung sahen, bemerkten sie, dass sie mehr Hilfe benötigen würden. Über 260 Freiwillige entschlossen sich dazu, ihr Unabhängigkeitstags-Wochenende zu opfern, indem sie in Clendenin, WV aushalfen. Die Freiwilligen gingen von Tür zu Tür in kleinen Gruppen und entfernten Schlamm, Trümmer, beschädigte Rigipsplatten und andere Materialien von Häusern und häuften sie an dem Straßenrand, damit sie einfach in Müllcontainer gesammelt werden konnten. Die Arbeit, die für die Eigentümer Wochen in Anspruch genommen hätte, konnten die einträchtigen Freiwilligen innerhalb einer kurzen Zeit erreichen.

Die Freiwilligen der Gemeinde Gottes schlugen Zelte auf, wo sie herzlich Mittagessen servierten und Imbisse für Opfer und andere Helfer zur Verfügung stellten; sie verteilten länger haltbares Essen, Trinkwasser, Artikel für Reinigung und Hygiene, Spielzeuge, Windel und andere Güter; sie hatten sogar Farbe dabei, um das Gesicht der Kinder zu bemalen.

Nach diesen Hilfsmaßnahmen verfasste ein Anwohner Clendenins seine Botschaft an die Freiwilligen der Gemeinde Gottes:

“Ich möchte meinen ehrlichsten Dank für all die Hilfe aussprechen, die Ihre Gruppe für die Hochwasser-Opfer in Clendenin, WV, dieses Wochenende leistete. Ich bin ein freiwilliger Nachbar, der das “Vergnügen” hatte, sich mit Ihrer Gruppe im Schlamm zu wälzen und den Gestank beim Aushelfen im überfluteten Keller und Garage einer Familie zu ertragen… Es hat so sehr gestunken, dass ich nur kurz im Keller bleiben konnte, bevor ich [drei Mal] fast mein Mittagessen verlor, aber Ihre Leute hielten es aus und Ihre Arbeit war sehr gut. Ich weiß, dass die Anwohner Ihre Hilfe mehr schätzten als ich es zum Ausdruck bringen kann. Ich habe auch den besten Hot Dog meines Lebens von Ihrer Gruppe bekommen, die Belegung war ausgezeichnet. Bitte geben Sie mir das Rezept. Noch einmal, danke ich Ihnen sehr.”

In Zeiten, da die Anwohner mit Verlust, Trauer und scheinbar endloser Arbeit vor sich überfordert waren, brachten die Freiwilligen der Gemeinde Gottes ihre helfenden Hände mit. Und, noch wichtiger, sie brachten den Opfern Hoffnung durch die Liebe von Himmelsmutter.

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